Weiter auf Video Hi8

Ende der 80er Jahre kam mit dem Aufkommen der Video-Aufnahmetechnik das schleichende ‚Aus‘ für Super 8. Die ersten Video-Camcorder waren klobig, die Technik noch nicht ausgereift und die Bildqualität, gelinde gesagt, bescheiden. Deshalb konnte ich mich für ein paar Jahre auch nicht entschließen, in die neue Technik einzusteigen. Erst mit der Erfindung der kleinen, qualitativ besseren Hi8 – Cassette fand ich wieder Freude an meinem Hobby. Hi8 sorgte für deutlich bessere Bildqualität, war aber immer noch analog.

Endlich Aufnahmen mit Originalton! …und die Möglichkeit, das Gefilmte unmittelbar ansehen und weiterverarbeiten zu können. Endlich gab es auch ein günstiges Speichermedium: Die Hi8-Cassette. Die Speicherkapazität von 60 Minuten gegenüber der Super 8 – Kassette mit 3,5 Minuten war geradezu sensationell. Das alles steigerte enorm die Produktivität. In Hi8 entstanden dann auch die im vorigen Kapitel erwähnten Familienfilme und – wie sollte es anders sein – Urlaubsfilme. In diesen Jahren hatte ich die Kamera wohl am häufigsten in der Hand, überwiegend im privaten Bereich.

Da ich in den 90ern mehrmals auf Wanderurlaub im Tiroler Stubaital war, entstand auch eine ganze Reihe von Bergfilmen.

Die Stubaier Gletscherwelt

In diesen Jahren entschloss ich mich noch einmal, einen Spielfilm zu wagen. „Credo – Unbekannte Macht“ wurde ein längerer und aufwendigerer Film, als damals noch in den alten Super 8 – Zeiten. 14 Darsteller, fast 2 Jahre Arbeit für einen Amateur-Krimi mit einem Hauch von Science-Fiction bedeutete wieder viel Arbeit. Wir haben sogar auf Mallorca und in den Tiroler Alpen gedreht. Zum ersten mal gab es eine größere Premiere mit über 50 Zuschauern.

Es geht in dem Film um die dramatischen Ereignisse rund um die Suche dreier Freunde nach geheimnisvollen CD-ROM´s, auf deren Suche sie von einer bedrohlichen Situation in die andere stolpern. Da sie nicht die einzigen sind, die sich für die Datenträger interessieren, schlittern Sie in ein lebensgefährliches Abenteuer mit unerwartetem Ausgang.

Kostprobe? Trailer ansehen:

Musik lizenziert von http://www.musicfox.com Lizenz Nr. 39226

Warum dieser Aufwand für einen Amateur-Film? Es hat halt Spaß gemacht! Die Filmerei war für mich schon immer ein wunderbarer Ausgleich zum Stress der täglichen Arbeit. Bei mir da oben ist irgendwo eine kreative Ader. Und die will raus. Das Ventil dafür waren immer meine Filme.


1999 dann meine Idee, einmal eine schöne Dokumentation zu drehen. Da mein Sohn Michael seinerzeit Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ebertsheim war, fragte ich dort an und stieß auf offene Türen. Ein Jahr habe ich die Feuerwehr bei ihren monatlichen Übungen begleitet. Es entstand meine erste Dokumentation.

Ein Film über die Arbeit der Feuerwehr ist hier im Beitrag „FullHD – Heute“ auf der Seite „Filmen“ eingestellt.

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