FullHD – Heute

In den alten Super-8-Zeiten ahnte ich noch nicht, was heute einmal möglich sein wird. Die Digitalisierung war erstens eine Revolution für die Filmnachbearbeitung und zweitens mit der SD-Karte auch für die Aufnahmetechnik. Keine Laufwerke mehr in den Kameras. Kein Bandsalat mehr. Komfortables Arbeiten. Der engagierte Amateur wurde in die Lage versetzt, professionelle Ergebnisse zu erzielen.

Mein persönlicher Einstieg in FullHD begann 2016 mit dem Kauf einer Sony Handycam HDR CX 900. Inzwischen gibt es bereits 4K, was die vierfache Menge des zu bewältigenden Datenvolumens bedeutet und das stellt sogar die Fernsehanstalten vor Probleme. Es wird noch eine Weile dauern, bis das Format für Alle eine Selbstverständlichkeit ist. Und es wird noch eine Weile dauern, bis ich umsteige.


Drei Filme über die Ebertsheimer Feuerwehr habe ich über die Jahre hinweg gedreht. Der dritte und interessanteste entstand 2015 bei der seit 30 Jahren größten Katastrophenschutzübung des Landkreises Bad Dürkheim in und um Boßweiler. Im Einsatz waren über 400 Rettungskräfte und über 100 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdiensten, THW und Polizei.

Als die Freiwillige Feuerwehr Ebertsheim mich bat, darüber einen Film zu drehen, habe ich mir das nicht zweimal sagen lassen. Unterstützt durch Werner Westermann (Feuerwehr Ebertsheim) hatte ich Gelegenheit, die Rettungsaktion innerhalb des Wohnheims Boßweilerhof unmittelbar mitzuerleben und zu dokumentieren. Ich glaube, selten war ein Kamerateam bei einer Übung so mittendrin. Ein Grund dafür, dass die Aufnahmen hautnah und realistisch sind.

Mein Sohn war jahrelang Mitglied der Ebertsheimer Feuerwehr. Ich weiß also, was die Männer leisten, wenn es Ernst wird. Somit ist der folgende auf Youtube-Format leicht gekürzte Film ein Kompliment an unsere Rettungskräfte!

Musik GEMAfrei und lizenziert von http://www.highland-musikarchiv und
http://www.terrasound.de

Seit über 13 Jahren filme ich die Veranstaltungen der Kerzenheimer „Stage Performing Artists“. Aus der ursprünglichen Idee eines „Bunten Abends“ für die Jugendfeuerwehr Kerzenheim, den die damals 16-jährigen Jugendlichen um Christopher Krill im Jahr 2000 auf die Beine stellten, wurde schließlich eine Dauereinrichtung mit überwältigendem Erfolg. Der im Mai 2003 daraufhin gegründete Verein veranstaltete seitdem jährlich u. a. Musical-Shows, Theateraufführungen und Prunksitzungen. Seit 2006 und der Theaterkomödie „Rambazamba am Lido Makkaronie“ begleite ich die Aufführungen des Vereins mit der Kamera.

Irgendwann wurde mir klar, dass sich da ganz schön viel Filmmaterial angesammelt hatte und mir kam die Idee, daraus ehrenamtlich eine Dokumentation über die Arbeit der begeisterten Musical- und Theatergruppe um Christopher Krill aus der Taufe zu heben. Der Film spiegelt 17 Jahre Vereinsgeschichte wieder, 17 Jahre Stage Performing Artists e. V.

Dass Christopher Krill zu diesem Zeitpunkt bereits seinen Rückzug aus dem Vereinsvorstand plante, wurde mir erst während der Dreharbeiten bewusst. So wurde aus dem Film ein Rückblick auf das Wirken des Vereinsgründers.

Ist auch die Zeit der Musicals in Kerzenheim vorbei, so widmet sich der Verein weiterhin unter neuer Führung dem Theater und der Fastnacht.

Gerne hätte ich einen Filmausschnitt eingestellt. Ist aus urheberrechtlichen Gründen wegen der Musikrechte aber leider nicht möglich.


2011 hatte ich bei einem Gardasee-Urlaub die Spiegelreflexkamera dabei und wollte eigentlich nur fotografieren. Hin und wieder habe ich dann doch die Filmfunktion der Kamera benutzt.

Zu Hause entstand dann aus einer Laune heraus aus Fotoaufnahmen und Filmschnipseln ein Film. Man kann aus allem etwas machen! Siehe Filmausschnitt:

Musik GEMAfrei und lizenziert von http://www.highland-musikarchiv.de

Wie geht´s nun weiter? Mit 2 Dokumentationen! Momentan arbeite ich an der Doku über die Renaturierung des Eisbachs bei Ebertsheim und an einem Film über das Dorf, in dem ich seit über 30 Jahren lebe: Rodenbach feiert 2020 sein 1250jähriges Bestehen. Siehe dazu die entsprechenden Beiträge im Kapitel „Filmen“.


Dreharbeiten können auch ganz schön Spaß machen. Wie beim Drehen des Filmportraits über Rodenbach. Man ist beim filmen mit der Drohne draußen in der Natur und sieht seinen Wohnort von den schönsten Seiten. Wann hat man schon mal Gelegenheit, auf dem Mähdrescher mitzufahren? Man hat Freude beim Interview mit Norbert Schindler und unserer inzwischen 101 Jahre zählenden Mitbewohnerin Anneliese Bade, an der abenteuerlichen Kletterei hinauf zu den Glocken der katholischen und evangelischen Kirche – und… siehe unten:

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