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So wird 2021

Satirische Gedanken zum neuen Jahr.

2020 haben wir überstanden. Das schönste an diesem Jahr war, dass es vorbei ist. Wir freuen uns auf 2021. Ich wage eine sarkastische Prognose. Punkt 1 der Aufzählung ist bereits eingetroffen:

  • Januar 2021 00:05 Uhr. Corona. Kein Feuerwerksverkauf bei Aldi und Co. Irgendjemand aus meiner Nachbarschaft hat vermutlich seit 2001 Silvesterböller gebunkert und nutzt die Gunst der Stunde, alles, was da ist, auf einen Schlag in die Luft zu ballern, sodass ausgerechnet über meinem Grundstück tausende von Böllerschnipseln wie Neuschnee herniederregnen. Noch nie sah es nach einem Neujahr so bei mir aus. Dem Nachbarn rufe ich zu: Wer böllern kann, kann auch kehren. Einen Besen stelle ich gerne zur Verfügung.
  • 20. Januar 2021 12:00 Uhr. Die perfekte Karikatur des amerikanischen Möchte-Gern-Präsidenten Donald Trump wird von Kamala Harrys bäuchlings liegend an den Füßen aus dem Weißen Haus herausgezogen, wobei seine Fingernägel vom Oval Office ausgehend bis durch alle Flure zum Haupteingang tiefe Spuren auf dem Fußboden hinterlassen.
  • Februar 2021. Der Wendler lässt sich heimlich gegen Corona impfen, damit er sich bei der nächsten Querdenker-Demo nicht ansteckt.
  • August 2021. Die Abgeordneten des britischen Parlaments haben endlich den über 1000 Seiten langen Brexit-Vertrag gelesen, den sie im Januar wortlos durchgewinkt haben. Entsetzt drängen sie auf einen Volksentscheid zum Wiedereintritt in die EU. Boris Johnson geht vor Schreck zum Friseur. Ursula von der Leyen kündigt genervt ihr Amt und widmet sich fortan nur noch Heiko von der Leyen und ihren sieben Kindern.
  • September 2021. Bundestagswahl. Die SPD erkämpft sich 6 % der Wählerstimmen und bildet mit der FDP (5 %) die „kleine Opposition“. Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans blicken optimistisch in die Zukunft. Christian Lindners gepflegter Dreitagebart sieht nach wie vor gut aus. Die Grünen werfen alle Grundsätze über Bord, um regierungsfähig zu sein. Ersatzweise streichen sie das Brandenburger Tor grün an.
  • Oktober 2021. Aus lauter Verzweiflung wählt die CDU Mario Barth zum Kanzler, weil man sich beim besten Willen keinen der bisherigen Bewerber im Amt vorstellen kann. Außerdem sind herunterhängende Mundwinkel bei Mario Barth nicht zu befürchten. Markus Söder ist beleidigt, wird aber zum Trost vom Papst wegen seines Corona-Managements vorzeitig heiliggesprochen.
  • November 2021. Die Pandemie gilt als beendet. Deutschlands Medien sind hochverzweifelt. Sie wissen nicht mehr, über was sie berichten sollen. Ein Hamburger Journalist, der an den Landungsbrücken knietief im Wasser steht, während an ihm zwei Eisbären auf der Flucht vorbeischwimmen, erinnert sich an den Klimawandel und schreibt begeistert einen Artikel.
  • Dezember 2021. Corona war gestern. Am anderen Ende der Welt, in Ching-Chang-Chung, verspeist ein Einheimischer einen nicht ganz durchgegarten Makaken. Die Nachrichtenagenturen berichten von einem neuen Virus, das eine seltsame Lungenkrankheit verursacht. Nach Medienberichten ist das Virus schon seit 6 Monaten im Umlauf, wurde aber aus staatspolitischen Gründen bisher verschwiegen.
  • Januar 2022 00.05 Uhr. Es darf wieder geböllert werden. Der Unbekannte aus meiner Nachbarschaft nutzt wieder die Gunst der Stunde und steigert seine Bemühungen. Zehn Minuten später liegt Rodenbach in Schutt und Asche. Der ursprünglich einmal angedachte Ortsname Ebertsheim-Rodenbach macht keinen Sinn mehr.

Also, dann haltet mal alle schön die Ohren steif.


Ebertsheim ist wieder online

Mehr auf Aktuelles


Der Rodenbach-Film ist da!

Einen Vorgeschmack gibt der Trailer mit einem Vorwort von Ortsbürgermeister Bernd Findt:

Musik GEMAfrei, lizenziert von http://www.audeyah.com, Lizenz Nr. VJKUC-SUXXY-2VXVV und http://www.musicfox.com, Lizenz Nr. 34298

Mehr darüber hier auf „Aktuelles“.


Renaturierung des Eisbachs bei Ebertsheim entwickelt sich gut, aber…

Zwischenzeitlich ist das Renaturierungsgebiet des Eisbachs bei Ebertsheim fertiggestellt und die Natur hatte dieses Jahr Gelegenheit, sich selbständig zu entwickeln. Es grünt und blüht. Das im Entstehen begriffene Biotop bekommt langsam ein Gesicht. Sinn der Maßnahme war und ist, dass dort in unberührter Natur einheimische Pflanzen und Tiere ein natürliches und ungestörtes Umfeld finden.

Die Wege entlang der beiden Areale ermöglichen es auch dem Menschen, sich daran zu erfreuen. Damit ist aber nicht gemeint, dass sich der vom Menschen losgelassene Schäferhund daran erfreut, die Enten quer durch das Biotop zu jagen. „Hunde an der Leine führen“, steht auf den Schildern vor den beiden Gebieten. Das interessiert niemanden!

„Ist ja auch Bio“, denkt sich der Hundehalter, der es seinem vierbeinigen Liebling erlaubt, zielgenau den ersten Trittstein der östlichen Furt dekorativ mit einem Hundehaufen zu garnieren. Das Herrchen lässt das Schmuckstück liegen. Schließlich sollen die nachfolgenden Spaziergänger auch etwas von dem Stillleben haben. Auch das ist inzwischen Alltag im Renaturierungsgebiet.

Mal sehen, was noch kommt.

Hier mehr über die Renaturierung und den Film!


Das Buch: Wenn Bodo ermittelt… – ein humorvoller Rheinland-Pfalz-Krimi von Robert Schwarz

„Wenn Bodo ermittelt…“ ist ein humorvoll geschriebener Rheinland-Pfalz-Krimi, jedoch ohne sich der Weinstraßen- und Winzer-Romantik zu bedienen. Kein Mord im Weingut, keine Leiche im Wingert. Aber Spannung und Action mit einer gesunden Portion Witz. Bierernst kann ich einfach nicht! Trotzdem trägt die Geschichte Züge eines Thrillers. Das eine schließt das andere nicht aus. Die Schauplätze: Eisenberg, Ludwigshafen am Rhein und der Gardasee. Alles Orte, die ich gut kenne. Das macht das Buch authentisch. Wer sich also entschließen sollte… Viel Spaß beim Lesen!

Hier mehr erfahren!


Baumhaus und Piepmatz

Hier Kurzfilm ansehen!